Samstag, 2. März 2013

Simon Beckett: Flammenbrut

"Manche Augenblicke brennen sich uns unauslöschlich ein." 

Nervenzerreißende Spannung, eine packende Story und ein unerwartetes Ende – das erwartet man normalerweise von einem guten Thriller. Wenn er dann auch noch aus der Feder vom Bestseller-Autor Simon Beckett stammt, sind die Erwartungen gleich noch größer. Ich hatte bisher noch keines seiner Bücher gelesen, aber nach Flammenbrut werde ich sie, glaube ich, auch nicht so schnell in die Hand nehmen. Und die Story hat sich bei mir definitiv auch nicht unauslöschlich eingebrannt… 

Worum geht es also? Kate Powell leitet eine kleine, aber erfolgreiche PR-Agentur und hat ständig Streit mit ihrem aggressiven Ex-Freund. Obwohl die beiden sich vor drei Jahren getrennt haben, belästigt er sie immer noch und vergewaltigt sie sogar fast. Kate merkt, wie einsam sie sich in ihrem Leben fühlt. Vor allem dann, wenn sie ihre Freundin Lucy mit ihrer perfekten Ehe und den zwei Kindern sieht. Nach einigem Zögern entscheidet sich Kate deshalb für eine künstliche Befruchtung, um endlich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Mit Hilfe einer Anzeige findet sie Alex Turner – er scheint der perfekte Kandidat zu sein. Die beiden verlieben sich sogar in einander. Und es dauert nicht lange, bis Kate schwanger ist. Doch dann kommt heraus, dass Alex‘ richtiger Name Timothy Ellis ist und er ein verurteilter Mörder ist… 

Kurz vor Schluss wird es dann doch noch ein bisschen spannend… aber im Prinzip befasst sich die Hälfte des Buches damit, ob Kate sich denn nun künstliche Befruchten lassen soll oder nicht. Und nicht zu vergessen die endlosen Diskussionen mit ihrer nervigen Freundin Lucy, die scheinbar an alles und jedem rumnörgeln muss. Da reichen dann die zehn Seiten, auf denen wirklich mal etwas Aktion ist, auch nicht aus, um die Story zu retten. Insgesamt also ein Buch, dass man schnell gelesen hat, aber das einen nicht wirklich umhaut. 

Eure Catherine

Kommentare:

  1. Hi,
    schöne Rezi, sehe ich auch wie du. Ich habe mich ziemlich gelangweilt und mich gefragt, was dieses Baby-Frauenroman-Ding in dem Thriller macht. Das war echt zu viel. Am Ende das bisschen Action war dann einfach zu wenig.

    Ich habe bisher nur noch "Chemie des Todes" von dem Autor gelesen. Das war etwas besser, aber an sich auch ein sehr gewöhnlicher Thriller mit einem wie ich fand sehr zusammengeschustertem Ende...woher der Hype kam, habe ich nicht verstanden und ich habe die David-Hunter-Reihe auch nicht weitergelesen.

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  2. Huhu!

    Also ich bin ein großer Fan der David-Hunter-Reihe, kann ich nur empfehlen!
    Die sonstigen Bücher wie eben "Flammenbrut" oder "Tiere" gefielen mir auch so gar nicht! "Obsession" ging eigentlich noch, da gefiel mir die Story recht gut und da passierte auch wirklich was!

    Ich würde dem Autor auf jeden Fall mit der David-Hunter-Reihe vielleicht noch einmal eine Chance geben!

    Liebe Grüße
    Jenny

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  3. Hey ihr beiden! Da bin ich ja beruhigt, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe. Beim Lesen habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was denn jetzt an Simon Beckett so toll sein soll...Habe schon gehört, dass die David-Hunter-Reihe besser sein soll... aber ich glaube, dass ich die erstmal nicht anfangen werde..

    Liebe Grüße
    Cat

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  4. Ich mochte das Buch sehr gerne, wobei die David-Hunter-Reihe auf jedenfall besser ist!
    Blog ist einsame Spitze!

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

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