„Die Kutsche, in der Angélique zwischen Marguerite, der Kammerfrau, und dem Marquis d’Andijos saß, war mit Kissen und Decken aus edlem Stoff ausgestattet, aber sie vermochte diesen für sich neuen Komfort nicht zu schätzen.“
Der zweite Band der Angélique-Reihe schließt direkt dort an, wo der erste aufhört: Angélique, die im ersten Teil durch einen schlechten Handel ihres Vater quasi an den Grafen Joffrey de Peyrac verkauft wurde, trifft nun zum ersten Mal auf ihren künftigen Ehemann. Dieser ist zwar unermesslich reich und kann Angélique ein Leben in Saus und Braus bieten, aber gleichzeitig ist er von Narben entstellt, hinkt und wirkt einfach nur bedrohlich. Angélique ist zunächst abgestoßen von Joffrey, weist ihn von sich und geht ihm so gut sie kann aus dem Weg. Doch mit der Zeit merkt sie, was für ein toller Mann Joffrey in Wirklichkeit ist und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Aber die beiden Verliebten müssen vorsichtig sein, denn dem Erzbischof gefällt das ausschweifende Leben von Joffrey und seinem Gefolge überhaupt nicht, versucht deshalb gegen ihn zu intrigieren und herauszufinden, woher Joffrey sein ganzes Gold bezieht…