Dienstag, 19. August 2014

Was wäre mein Traumjob, wenn ich irgendwas mit Büchern machen könnte?

Prämiere! Ich habe diese Woche auch mal Lust, die Montasfrage von Libromanie zu beantworten. Oft Verfolge ich die Aktion auf anderen Blogs, aber diesmal hat mich das Thema voll angesprochen.

Deshalb beantworte ich heute die Frage: 
"Was wäre dein Traumjob, wenn du irgendwas mit Büchern machen könntest?"

Während dem Studium (Amerikanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft) war ich fest überzeugt, danach Lektorin werden zu wollen. Ich habe mich auf auf einige Volontariate im Lektorat verschiedener Verlage beworben, aber das hat nicht geklappt. Deshalb habe ich mich dann Richtung PR orientiert und bin heute total früh darüber. Als Lektorin wäre ich echt auf dem Holzweg gelandet :) Um es kurz zu machen: Ich träume immer noch davon, irgendwann in der Presseabteilung eines Buchverlages zu landen, die Pressematerialien für viele tolle Neuheiten zu erstellen, auf Buchmessen zu gehen, Rezensionsexemplare zu verschicken und mit Bloggern und Journalisten in Kontakt zu treten, sprich auf die andere Seite zu wechseln :) So wäre ich immer informiert, wann welche tollen neuen Bücher erscheinen und könnte mich darum kümmern, dass andere auch davon erfahren. Wäre das nicht toll?

So, das war mein Redefluss zur Montagsfrage. Und wie würdet ihr die Frage beantworten?

Liebe Grüße
Madeleine

Donnerstag, 14. August 2014

Olive Schreiner: Geschichte einer afrikanischen Farm

Und wieder Zeit für ein Leseexperiment! Im Juli haben die Mädels vom Read Pack sich besonders viel Mühe gemacht und einen Zufallsgenerator auf ihren Blog gebastelt. Der hat beim Anklicken der Seite dann einen Verlag ausgespuckt, von dem ein Buch gelesen werden sollte. Bei mir war es der Diogenes Verlag. Also habe ich die Chance genutzt und meinen SuB mal wieder etwas versucht abzubauen. Denn schon seit einem guten Jahr liegt das Buch von Olive Schreiner in meinem Regal. Ich hatte es einmal bei Thalia vom Mängelexemplartisch gerettet. Und, um ehrlich zu sein, ohne die Challenge hätte es wahrscheinlich noch eine Weile aufs Lesen gewartet.

"Aus blauem Nachthimmel verströmte der afrikanische Mond seine ganze Lichtfülle auf das weite, verlassene Land."

Montag, 11. August 2014

Freitag, 8. August 2014

Henning Mankell: Daisy Sisters

Daisy Sisters ist ein Mehrgenerationen-Familienroman. Dadurch ist die Story in mehrere Teile gegliedert. Anfangs dreht sich die Geschichte um Elna, dann um ihre Tochter Eivor Maria. Das Kernthema, welches jede Generation bewegt, ist eine ungewollte, uneheliche und viel zu frühe Schwangerschaft.

Die 15-jährige Elna macht während des zweiten Weltkrieges einen Radausflug mit ihrer Freundin Vivi durch Schweden. Sie radeln über Land und übernachten in Scheunen. Abenteuerlustig wie sie sind, lassen sie sich kurz vor der Grenze mit zwei jungen Soldaten ein. Eines Abends bringen die Soldaten Alkohol mit. Elna trink zu viel und wird dann von einem der beiden Kerle vergewaltigt. Als sie Wochen später nach dem Urlaub merkt, dass sie schwanger ist, ist sie völlig entsetzt. Sie weiß nicht einmal, wer der Kindsvater ist. Zur damaligen Zeit ist sie in einer völlig inakzeptablen Lage. Für sie ist völlig klar, das Kind darf nicht zur Welt kommen. Das ist der einzige Ausweg. Aber eine stümperhafte Abtreibung geht schief. So wird schließlich doch Eivor Maria geboren und sie erhält von ihrer Familie mehr Unterstützung als sie erwartet hätte.

Freitag, 1. August 2014

Lesetipp des Monats: Atomstation

Hallo ihr Lieben,

hier kommt auch schon unser Lesetipp für den Monat August. Dieses Mal geht es in den hohen Norden, nach Island. Die kleine Insel strotzt nämlich nicht nur von alten Mythen und Sagen sondern auch von Autoren. Jeder zehnte Isländer veröffentlicht laut Statistik in seinem Leben einen Text. Deshalb hat Island die höchste Autorendichte der Welt. Ein guter Grund, sich mit der Literatur dieser kleinen Insel etwas näher zu befassen. 

Eckdaten zum Autor:
Halldór Laxness wurde eigentlich als Halldór Guðjónsson geboren. Den Nachnamen Laxness nahm er nach dem Hof Laxnes (dt. „Lachshalbinsel“) an, auf dem er aufgewachsen ist. Laxness hatte zeitlebens eine starke Neigung zum Kommunismus, die sich in vielen seiner Werke niederschlägt. Er reiste viel durch Europa, konvertierte zum Katholizismus und versuchte sich zwischenzeitlich als Drehbuchautor in Hollywood. Doch seine Drehbücher kamen nicht an, also kehrte er nach Island zurück. 1955 erhielt er den Literaturnobelpreis, bereits 1953 erhielt er den Weltfriedenspreis. Laxness starb 1998. 

Dienstag, 29. Juli 2014

Neuentdeckung & Verlosung: Krimi-Reiseführer

Hallo liebe Leseratten,

ich bin diese Woche auf etwas ganz tolles gestoßen: Krimi-Reiseführer über Berlin! Als echtes Hauptstadtkind hat mich das Wort Reiseführer in Bezug auf Berlin zunächst nicht gleich begeistert, aber als ich mir die Bücher dann genauer angesehen hatte, war ich Feuer und Flamme. Der Chipercy Verlag hat nämlich mit seinen Reiseführern eine coole Idee umgesetzt. Statt langweilig ein historisches Detail zu Berlins Sehenswürdigkeiten an das nächste zu reihen, nehmen die Krimi-Reiseführer den Leser mit auf abenteuerliche Spurensuche durch die Hauptstadt. Gemeinsam mit dem Ermittler-Duo Milan und Olli geht es in den Berliner Untergrund, zu den Highlights der Stadt und selbst als Berliner kann man dabei noch eine ganze Menge lernen. Dazu gibt es einen BVG-Plan, Detailkarten um die Bahnhöfe herum und natürlich ein "Wörterbuch" für alle, die nicht aus Berlin kommen und den Dialekt verstehen wollen. 

Freitag, 18. Juli 2014

Siri Hustvedt: "Sommer ohne Männer"

"Eine Weile nachdem er das Wort Pause ausgesprochen hatte, drehte ich durch und landete im Krankenhaus." 

Ohne Witz, ich habe das Buch vom meinem SuB genommen, weil mein Freund gerade zwei Wochen verreist ist und ich dachte, der Titel passt daher gerade gut. Gott sei Dank, bin ich nicht im Krankenhaus gelandet ;)

Die Story ist eigentlich nicht wahnsinnig originell, trotzdem hat mir das Buch gefallen. Warum? Wegen des guten Erzählstils mit viel Humor sowie Anspielungen und Vergleichen zu anderen literarischen Werken. 

Sonntag, 13. Juli 2014

Rebecca Gablé: Das Lächeln der Fortuna

"'Wenn sie uns erwischen, wird es sein, als sei das Jüngste Gericht über uns hereingebrochen', prophezeite Lionel düster."

Es ist mir ja schon fast peinlich zu sagen... aber Das Lächeln der Fortuna ist tatsächlich der erste Buch, dass ich von Rebecca Gablé gelesen habe. Zunächst hatte ich nur das Hörbuch gehört, bei dem ich gar nicht mehr abschalten konnte. Und weil ich so begeistert war, habe ich mir dann gleich die ersten drei Bände der Waringham-Saga im Schuber zugelegt. Zwar fehlt der neue vierte Band, aber bei dem tollen Design konnte ich einfach nicht widerstehen. :)  Allerdings hatte ich dabei Glück, denn im Laden konnte ich sie nirgendwo mehr finden. Statt dessen habe ich sie bei eBay ersteigert. Und mich dann gleich wieder auf den ersten Band gestürzt. Selber lesen ist ja doch immer noch etwas anderes, als vorlesen lassen. 

Montag, 7. Juli 2014

Donna Tartt: Die geheime Geschichte

Endlich komme ich dazu, euch von meinem Leseexperiment für den Monat Juni zu berichten. Leider hat es etwas länger gedauert, da mir die Fußball-WM etwas die Lesezeit geraubt hat. ;) Aber nun bin ich wieder voll dabei und kann euch über ein ganz spannendes Buch berichten. - Aber zu allererst wie immer die Aufgabe: Lies ein Buch, das dir ein Fremder empfohlen hat. Puh, gar nicht so einfach! Aber die Mädels vom Readpack haben zum Glück noch einige Hilfestellungen gegeben. Als Fremder zählt in diesem Fall auch jemand, mit dem man sich sonst nie über Bücher unterhalten hat, aber auch Rezensionen und Leseempfehlungen von Amazon, aus Zeitschriften und Zeitungen oder dem Fernsehen. Ich hatte in diesem Fall Glück, denn ich war grade im Kontakt mit dem Goldmann Verlag und die haben mir ein Buch von Donna Tartt ans Herz gelegt. Da ich von dieser Autorin noch gar nichts gelesen hatte, dachte ich: Das passt doch perfekt!

"Der Schnee in den Bergen schmolz schon, und Bunny war seit ein paar Wochen tot, ehe uns der Ernst unserer Lage allmählich dämmerte"

Dienstag, 1. Juli 2014

Lesetipp des Monats: Middlesex

Hallöchen,

unser Lesetipp für Juli ist Middlesex von Jeffrey Eugenides. Ich weiß nicht, ob ihr davon schon einmal gehört habt, aber ihr solltet definitiv mal einen genaueren Blick darauf werfen, ob das nicht was für euch wäre. Es lohnt sich. 

Eckdaten zum Autor:
Der US-amerikanische Autor Jeffrey Eugenides wurde 1960 in Detroit geboren. Seine Großeltern väterlicherseits sind aus Griechenland in die USA eingewandert. Dieses autobiographische Detail seiner Vorfahren wird in Middlesex verarbeitet. 2003 gewann er für Middlesex den Pulitzer-Preis. Eugenides ist Professor für Creative Writing an der Princeton University.