Ein neuer Fall für Hercule Poirot! Und wieder treibt der Tod sein Unwesen in der britischen High Society. Die spleenige Lady Angkatell lädt einige Freunde und Bekannte übers Wochenende auf ihren Landsitz, Eulenhaus genannt ein. Auch der Meisterdetektiv Poirot kann sich der leicht verrückt anmutenden Lady mit ihren Laune nicht entziehen. Aber als er auf dem herrschaftlichen Sitz ankommt, erwartet ihn eine Szene wie aus einem Krimi: Eine männliche Leiche liegt ordentlich drapiert am Beckenrand eines Swimmingpools. Davor steht - die Waffe noch in der Hand - die vermeintliche Mörderin. Drum herum stehen die anderen Protagonisten, fast schon wie Publikum. Poirot glaubt an einen Scherz, der extra für ihn inszeniert wurde. Doch beim näher treten wird klar: das ist kein Theaterstück! Denn das Blut, dass langsam in das Wasser des Schwimmbeckens läuft, ist ganz real. Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. (Heinrich Heine)
Montag, 22. Februar 2016
Agatha Christie: Das Eulenhaus
Ein neuer Fall für Hercule Poirot! Und wieder treibt der Tod sein Unwesen in der britischen High Society. Die spleenige Lady Angkatell lädt einige Freunde und Bekannte übers Wochenende auf ihren Landsitz, Eulenhaus genannt ein. Auch der Meisterdetektiv Poirot kann sich der leicht verrückt anmutenden Lady mit ihren Laune nicht entziehen. Aber als er auf dem herrschaftlichen Sitz ankommt, erwartet ihn eine Szene wie aus einem Krimi: Eine männliche Leiche liegt ordentlich drapiert am Beckenrand eines Swimmingpools. Davor steht - die Waffe noch in der Hand - die vermeintliche Mörderin. Drum herum stehen die anderen Protagonisten, fast schon wie Publikum. Poirot glaubt an einen Scherz, der extra für ihn inszeniert wurde. Doch beim näher treten wird klar: das ist kein Theaterstück! Denn das Blut, dass langsam in das Wasser des Schwimmbeckens läuft, ist ganz real. Montag, 15. Februar 2016
Vincent Kliesch: Im Augenblick des Todes
Sonntag, 7. Februar 2016
Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen
Habt ihr auch schon von Jenny Erpenbecks wunderschönem Roman "Gehen, ging, gegangen" gehört? Er wurde ja letztes Jahr auf einigen Blogs vorgestellt, sodass ich neugierig wurde und ihn unbedingt auch lesen wollte.
Rentner trifft auf Flüchtlinge
"Vielleicht liegen noch viele Jahre vor ihm, vielleicht nur noch ein paar."
Kernfigur des Romans ist Richard, ein emeritierter Professor und Wittwer aus Berlin. Nachdem er sein Büro an der Universität leer geräumt hat, findet er sich alleine in seinem großen Haus am Rande Berlins wieder. Nachdenklich sortiert Richard seine Unterlage und weiß gar nicht, was er nun mit der vielen Zeit anfangen soll. Dieses Problem löst sich, als er von der Situation am Oranienplatz erfährt. Dort wohnen zahlreiche Flüchtlinge in Zelten und kämpfen, zur Not durch Hungerstreiks, dafür in Deutschland bleiben zu können. Als die Flüchtlinge in einem stillgelegten Teil eines Alterheims in der Nähe von Richards Haus untergebracht werden, beginnt er, sie regelmäßig zu besuchen. Unter dem Vorwand, eine Studie durchführen zu wollen, führt er Interviews mit vielen der jungen und älteren Männer aus Afrika und dem Nahen Osten. Als gebannter Zuhörer interessiert er sich für die Lebensgeschichte eines jeden einzelnen, der bereit ist mit ihm zu reden.
Montag, 1. Februar 2016
Lesetipp des Monats: Jenseits von Afrika
In den Wintermonaten bekomme ich immer ganz schlimmes Fernweh. Deshalb habe ich in den
letzten Woche viele Bücher und Geschichten aus und über Afrika gelesen. Dann kann man sich beim Lesen wenigstens ein bisschen ins Warme träumen. Mein Lesetipp für den Februar ist daher auch ein Afrika-Klassiker von einer ganz besonderen Autorin, von der viele Geschichten verfilmt wurden und nach der sogar ein Asteroid benannt wurde.
Eckdaten zum Autor:
letzten Woche viele Bücher und Geschichten aus und über Afrika gelesen. Dann kann man sich beim Lesen wenigstens ein bisschen ins Warme träumen. Mein Lesetipp für den Februar ist daher auch ein Afrika-Klassiker von einer ganz besonderen Autorin, von der viele Geschichten verfilmt wurden und nach der sogar ein Asteroid benannt wurde.Eckdaten zum Autor:
Karen Blixen, Tania Blixen und Isak Dinesen - drei Pseudonyme hinter denen eine Frau steht: Karen Christence von Blixen-Finecke, geborene Dinesen, die 1885 in Kopenhagen geboren wurde. Und auch unter den Namen Osceola, Peter Lawless,Pierre Andrée zel oder Nozdref’s Cook veröffentlichte die Autorin ihre Novellen und Kurzgeschichten. In ihrem wohlbehüteten und gut betuchten Elternhaus wuchs Blixen mit ihren vier Geschwistern Inger Benedicte, Ellen Alvilde, Thomas Fasti und Anders Runsti auf. Während ihre zwei Schwestern eher musikalisch talentiert waren, entwickelte Blixen ihr sprachliches Talent und besuchte verschiedene Kunstschulen in Kopenhagen, Paris und Rom. 1907, nachdem das Studium beendet war, veröffentlichte Blixen ihre ersten Kurzgeschichten. Bereits als Kind stand sie in Kontakt zu ihrem späteren Ehemann Bror von Blixen-Finecke, der Sohn einer Cousine ihres Vaters. Eigentlich verliebte sich Blixen in Brors Zwillingsbruder Hans, diese Liebe blieb aber unerwidert, sodass sich Blixen mit Bror 1912 verlobte.
Montag, 18. Januar 2016
Jo Nesbø: Kakerlaken
Dienstag, 12. Januar 2016
Valeria Luiselli: Die Schwerelosen
Ein besonderer Rhythmus, auf den man sich einlassen muss!
Ich weiß leider nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gestoßen bin. Es war irgendwo im WWW und ich habe es mir spontant noch zu Weihnachten gewünscht, bekommen und sofort gelesen. Denn die Beschreibung des Buches hat mich sofort angezogen:
"Ein Paar mit zwei Kindern in einem Haus in Mexico City. Sie schreibt an einem Roman, er liest mit. Sie erzählt von der Zeit, als sie als Lektorin in New York gearbeitet hat, von den Fremden, die ihre Liebhaber wurden, von den Dichtern und Gespenstern, die einst in ihrer Nachbarschaft wohnten, und dem vergeblichen Versuch, ihren Verleger von dem Werk des Mexikanischen Dichters Gilberto Owen zu überzeugen. Dabei gerät ihr Leben immer mehr aus der Bahn, und in ihren Roman wächst eine andere Erzählstimme..."
Freitag, 8. Januar 2016
Deon Meyer: Icarus
Nach einem schier endlosen Umzugsmarathon habe ich über die Feiertage endlich wieder etwas Luft
zum Lesen gehabt. Und da ich bei diesem unweihnachtlichen Wetter Fernweh bekam, habe ich mir mein neues Deon Meyer Buch zu Hand genommen und mich wieder mit meinem Lieblingsermittler Bennie Griessel auf Spurensuche in Südafrika gemacht. Doch wie Titel Icarus schon erahnen lässt, geht es darum, dass nach hohem Flug auch ein tiefer Fall folgen kann. So ergeht es leider auch Benny, der einen schweren Rückschlag erleiden musste.
zum Lesen gehabt. Und da ich bei diesem unweihnachtlichen Wetter Fernweh bekam, habe ich mir mein neues Deon Meyer Buch zu Hand genommen und mich wieder mit meinem Lieblingsermittler Bennie Griessel auf Spurensuche in Südafrika gemacht. Doch wie Titel Icarus schon erahnen lässt, geht es darum, dass nach hohem Flug auch ein tiefer Fall folgen kann. So ergeht es leider auch Benny, der einen schweren Rückschlag erleiden musste.Freitag, 1. Januar 2016
Was das Frühjahr 2016 für neue Romane mit sich bringt
Ich kann es einfach nicht lassen... zu Hause stapeln sich die ungelesenen Bücher und trotzdem schaue ich mir schon Neuerscheinungen aus dem Frühjahrsprogramm 2016 an. Ein paar Titel haben mich dabei besonders angesprochen. Aus denen habe ich drei Stück herausgesucht, um sie euch kurz vorzustellen:
Die Kunst, Champagner zu trinken
Zwei Schriftstellerinnen und Freundinnen feiern zusammen ausgiebig die Literatur und den Genuss von Champagner. Eine tolle Kombi, da möchte man direkt mitmachen :) Und dann, heißt es in der Vorschau, kommt Katerstimmung auf. Nicht alles lässt sich mit Alkohol wegspülen. Ich bin gespannt, wohin diese Geschichte führt.
Amélie Nothomb: "Die Kunst, Champagner zu trinken", Diogenes, erscheint am 24.02.2106
Sonntag, 20. Dezember 2015
Edith Wharton: Zeit der Unschuld
Hier ist mein Last-Minute-Geschenktipp für euch:
Die männliche Variante von Emma Bovary, Anna Karenina oder Effi Briest!
Newland Archer, aus den besten New-Yorker-Kreisen, wird von gesellschäftlichen Zwängen erdrückt und muss sich zwischen einer guten und schlechten Partie entscheiden. Welches Mädchen soll er heiraten?
Edith Wharton porträtiert den New Yorker Geldaldel vor der Jahrhundertwende und den Umbrüchen durch den ersten Weltkrieg, nämlich in den 1870er Jahren. Als Aufhänger dafür nimmt sie den jungen Newland Archer, der sich mit der mädchenhaft, unschuldigen May Welland verloben will. Eine ständesgemäße Verbindung im auserlesenen New Yorker High-Society-Kreis. Kurz bevor die Verlobung verkündet werden soll, taucht jedoch Mays Cousine Ellen Olenska aus Europa auf. Sie hat bereits schlechte Erfahrungen in ihrer Ehe gemacht und ihren Ehemann verlassen - ein Skandal für die New Yorker Gesellschaft! Das denkt anfangs auch Archer, der gesellschaftliche Konventionen und Regeln für sehr wichtig hält. Aber als er die Gräfin Ellen Olenska näher kennenlernt, ist er bereit, seine Ansichen über Bord zu werfen. Denn sie ist anders, eigenwillig, hat einen starken Charakter. Newland fühlt sich sofort von ihr angezogen.Montag, 14. Dezember 2015
David Lagercrantz: Verschwörung
Hallo ihr Lieben,
irgendwie hatte es das Jahr 2015 ganz schön in sich, was Aufreger-Bücher angeht. Neben Harper Lees "Gehe hin, stelle einen Wächter", den neuen Bücher von Salman Rushdie und Umberto Eco stand natürlich auch David Lagercrantz "Verschwörung" ganz oben auf der Liste. Nicht umsonst. Denn Lagercrantz Roman ist die Fortsetzung von Stieg Larssons Millenium-Triologie rund um den Journalisten Mikael Blomkvist und die eigenwillige Hackerin Lisbeth Salander. Schon bevor das Buch auf den Markt kam, sorgte es deshalb für viel Aufregung. Schließlich starb Larsson, der die außergewöhnlichen Charaktere Blomkvist und Salander geschaffen hatte, 2004 an einem Herzinfarkt, nachdem er die ersten drei Bände verfasst hatte. Ursprünglich war die Reihe auf zehn Bände angelegt, aber selbst die Veröffentlichung der ersten konnte der geniale Autor Larsson nicht mehr erleben.
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