Dienstag, 2. April 2013

Walter Moers: Das Labyrinth der träumenden Bücher

„Hier geht die Geschichte weiter.“

Lange, lange habe ich auf den nächsten Teil von Walter Moers‘ Zamonien-Romans gewartet. Nun endlich ist Das Labyrinth der träumenden Bücher als Taschenbuchausgabe erschienen und es geht wieder zurück nach Buchhaim! Die Geschichte setzt zweihundert Jahre nach dem ersten Band wieder ein. Hildegunst von Mythemetz lebt zurückgezogen auf der Lindwurmfeste und ist inzwischen auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er ist der bekannteste Autor von Zamonien, veröffentlicht einen Roman nach dem nächsten und auch seine Selbstverliebtheit ist nicht mehr zu übertreffen. Beim Lesen seiner Fanbriefe stößt er eines Tages auf einen ungewöhnlichen Brief: die Handschrift, der Schreibstil und sogar die Unterschrift scheinen von ihm selbst zu stammen. Aber noch erschreckender ist der letzte Satz: Der Schattenkönig ist zurückgekehrt. 

Samstag, 23. März 2013

David Mitchell: Der Wolkenatlas

„Jenseits des indischen Weilers, an einem einsamen Gestade, stieß ich auf eine Spur frischer Fußabdrücke“ 

Was haben ein Anwalt auf Weltreise, ein hochverschuldeter Komponist, eine engagierte Journalistin, ein alternder Verleger, ein koreanischer Klon und ein junger Ziegenhirte gemeinsam? – Klingt ein bisschen wie der Beginn eines schlechten Witzes. Aber in Wirklichkeit verbirgt sich dahinter die faszinierende Story von David Mitchells Wolkenatlas. Darin verbindet er die Schicksale von sechs (anscheinend) völlig unterschiedlichen Menschen und benutzt dabei auch noch sechs völlig unterschiedliche Schreibstile. Nach dem großen Rummel um den Kinofilm und als ich den spannenden Trailer dazu gesehen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und ich war wirklich begeistert! Dabei hat die Story es wirklich in sich und ist gar nicht so einfach zusammenzufassen, da die Erzählstränge alle ganz verschiedene Handlungen haben. Zunächst wird von jeder Geschichte nur der Anfang geschildert, bis es nach der sechsten Geschichte wieder zurück geht und der Leser die Enden erfährt. Hier nun der Versuch, euch die einzelnen Storylines kurz zu erklären: 

Sonntag, 17. März 2013

Wolfgang Herrendorfer: "Tschick"


„Als Erstes ist da der Geruch von Blut und Kaffee.“

Obwohl es jetzt schon einige Monate wieder her ist, dass ich Wolfgang Herrendorfers Roman Tschick gelesen habe, habe ich die Geschichte noch sehr gut vor meinen Augen und der Inhalt ist bisher kaum verblasst, wie bei manch anderen Büchern. Es ist aber auch wirklich ein kurioses Erlebnis, dass man mit dem Protagonisten Maik Klingenberg durchlebt. Er geht in der 8.Klasse eines Gymnasiums in Berlin und gehört zu den Außenseitern in der Schule. Kurz vor den Sommerferien wird er, als einer von wenigen, nicht zu der großen Geburtstagsfeier seines Schwarms Tatjana eingeladen und tritt die Sommerferien sehr deprimiert an. Zuhause erwartet ihn keine glücklichere Situation. Die Mutter ist Alkoholikerin und muss, mal wieder, in die Entzugsklinik, der Vater nutzt diese Gelegenheit um mit seiner Sekretärin in Urlaub zu fahren. So bleibt Maik allein in einem riesigen Haus mit Pool.

Dienstag, 12. März 2013

Coole Entdeckung: Bücherzellen

Hallo ihr Lieben,

wie versprochen und schon lange geplant, wollte ich euch meine Entdeckungen von Ausflügen nach Bonn und Düsseldorf zeigen. 
In Bonn steht eine wunderschöne alte englische Telefonzelle. Aber sie ist gefüllt mit Büchern und jeder kann hingehen und sich ein Buch mitnehmen und, wenn er mag, dafür ein anderes Buch dort einstellen.

Mittwoch, 6. März 2013

Unser erster Award

Wahnsinn! Anfang Februar hat die liebe Jenny Jayzed uns unseren ersten Blog-Award verliehen! Darüber haben wir uns natürlich wahnsinnig gefreut! Wir sind ja noch ziemlich neu in der Blog-Szene mit dabei und freuen uns wirklich über jeden neuen Leser und Kommentar. Aber ein Award ist nochmal etwas ganz neues. Also noch einmal vielen, lieben Dank an Jenny!

Samstag, 2. März 2013

Simon Beckett: Flammenbrut

"Manche Augenblicke brennen sich uns unauslöschlich ein." 

Nervenzerreißende Spannung, eine packende Story und ein unerwartetes Ende – das erwartet man normalerweise von einem guten Thriller. Wenn er dann auch noch aus der Feder vom Bestseller-Autor Simon Beckett stammt, sind die Erwartungen gleich noch größer. Ich hatte bisher noch keines seiner Bücher gelesen, aber nach Flammenbrut werde ich sie, glaube ich, auch nicht so schnell in die Hand nehmen. Und die Story hat sich bei mir definitiv auch nicht unauslöschlich eingebrannt… 

Mittwoch, 20. Februar 2013

Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues


Irgendwie war ich mir gar nicht so ganz bewusst, was ich für ein Buch in der Hand hatte, als ich „Im Westen nichts Neues“ aus meinem Bücherregal gezogen hab. Ja den Namen hat man oft gehört. Zählt zu den Klassikern. Sollte man mal gelesen haben. Aber wovon es handelt, hatte ich keine Ahnung. Auch nicht, dass es das weltweit meistverkaufte Buch der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist. Ja, es wird sogar als zweit-meistverkauftes Buch der Welt gehandelt. Übertroffen nur von der Bibel. Und in 40 Sprachen wurde es übersetzt. Ich war also sehr gespannt, warum es denn nun eigentlich gehen sollte.

"Wir liegen neun Kilometer hinter der Front."

Freitag, 15. Februar 2013

Jonas Jonasson: "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"

„Man möchte meinen, er hätte seine Entscheidung etwas früher treffen und seine Umgebung netterweise auch davon in Kenntnis setzen können.“ 
So langsam haben wir uns an die Zahl 2013 gewöhnt. Doch das Jahr 2012 ist noch nicht ganz vergessen und daher gibt es heute noch ein paar Gedanken zum Buch des Jahres 2012. Denn so wurde „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ oft bezeichnet. Was für ein langer Titel ist mir als erstes dazu eingefallen. Naja, aber da die Schweden ja als Meisterautoren von allen Seiten gelobt werden und ich kein großer Krimi-Fan bin, dachte ich, das wäre mal ein schwedisches Werk für mich.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Blogger schenken Lesefreude!

Im letzten Jahr gab es zum Welttag des Buches eine tolle Aktion: Buchfreunde verschenken Bücher. Da konnte man sich als Bücherschenker registrieren, bekam 30 Bücher und konnte diese dann verschenken. Da es in diesem Jahr leider keine Fortsetzung dieser Aktion gab, haben sich zwei Bloggerinnen etwas neues einfallen lassen. In diesem Jahr verschenken Blogger Lesefreude - und wir haben uns natürlich gleich auch regiestriert.
 
 

Montag, 4. Februar 2013

Susanna Clarke: Jonathan Strange & Mr. Norrell

„Vor Jahren gab es in der Stadt York eine Gilde von Zauberern. Sie trafen sich jeden dritten Mittwoch des Monats und lasen sich lange, langweilige Traktate über die Geschichte der englischen Zauberkunst vor.“

Ich bin eigentlich kein großer Leser von Fantasy-Romanen, aber dieses Buch hatte ich irgendwie trotzdem ständig im Buchladen in der Hand. Letztlich konnte ich doch nicht widerstehen und habe Jonathan Strange und Mr. Norrel mit nach Hause genommen – bereut habe ich es nicht! Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Gothic Novel und historischem Roman gepaart mit einer guten Prise Witz und Ironie. Das Time Magazin schreibt sogar, dass Susanna Clarke selbst Tolkien Konkurrenz macht. Doch zunächst zum Inhalt: