Montag, 25. November 2013

Anne Golon: Angélique - Die junge Marquise

In letzter Zeit bin ich online immer wieder über die Namen Angélique und Anne Golon gestolpert. Egal ob in Bücherforen oder auf Blogs – überall liefen mir die beiden über den Weg und ich habe mich langsam gefragt, was ich für einen „Trend“ verpasst hatte. Also habe ich ein bisschen recherchiert und war total erstaunt, dass die Autorin Anne Golon mit ihrer Romanreihe um die junge französische Adelige Angélique in den 60iger / 70iger Jahren ein riesen Bestseller war! 12 Bände umfasst die Reihe, die in 45 Sprachen übersetzt, bei 320 verschiedenen Herausgebern erschien und schon in den 70igern eine Auflage von 80 Millionen Exemplaren hatte. Sogar fünf Verfilmungen wurden kurz nach der Veröffentlichung der Bücher umgesetzt. Nach dem großen Hype um ihre Romane kämpfte Anne Golon fast 50 Jahre darum, die Rechte an ihren Büchern zurückzubekommen. Das ist ihr 2008 endlich gelungen. Nun überarbeitete sie die Bücher und ist sogar dabei, einen letzten Band zu schreiben. In Deutschland erscheint die Neuauflage im Blanvalet Verlag, der damals auch als erster Verlag das Potenzial der Angélique-Reihe entdeckte und als erster Verlag überhaupt den ersten Band rausbrachte. Bei all diesen spannenden Fakten zum Hintergrund des Buches, konnte ich gar nicht anders, als endlich auch den ersten Band der Reihe zu lesen:

Freitag, 22. November 2013

Weihnachtsstöckchen


Susi und Alex vom Read Pack haben uns ein Weihnachtsstöckchen zugeworfen. Und da machen wir natürlich gerne mit.

Montag, 18. November 2013

Julian Barnes: The Sense of an Ending

"This was another of our fears: that Life wouldn't turn out to be like Literature." 

Ein Buch, dass mir zufällig in den Schoß gefallen ist. Und ich bin so froh darüber!

"The Sense of an Ending" stand nun auch schon ein Jahr lang bei mir im Regal und ich dachte, jetzt muss ich es aber endlich mal lesen. Ich habe es durch Zufall erhalten, weil mein Freund, der es eigentlich geschenkt bekomme hatte, es an mich weitergegeben hat. Vielen Dank dafür :)

Die Geschichte, die sich halb in der Vergangenheit und halb in der Gegenwart abspielt, wird von dem Rentner Tony Webster geschildert. Zu Beginn erzählt er Anekdoten aus seiner Schulzeit: wie Adrian Finn neu in die Clique zu ihm und seinen beiden besten Freunden kam. Er erzählt, wie jeder damals eine bestimmte philosophische Einstellung hatte, aber das Adrian immer der ernsthaftests und klügste unter ihnen war. Sie wollten lebenslänglich Freunde bleiben. Aber schließlich geht jeder nach dem Schulabschluss auf ein anderes College und sie sehen sich anfänglich nur noch ab und zu in den Semesterferien.

Dienstag, 12. November 2013

Uwe Tellkamp: Der Turm

"Ein Abgesang auf das Bildungsbürgertum". "Schonungslos, radikal, ohne Illusionen" - So überschlugen sich die Pressestimmen nach der Veröffentlichung von Uwe Tellkamps Turm. Wenn man wissen möchte, wie es wirklich in der DDR gewesen ist, muss man dieses Buch lesen, heißt es auf dem Buchrücken. Und auch als Buddenbrooks der DDR wurde die Geschichte betitel. Das war im Endeffekt auch der Grund, warum ich mich für das Buch entschieden hatte. Denn über die Buddenbrooks hatte ich meine Abschlussarbeit in der Uni geschrieben und war nun neugierig, wie nah der Turm diesem großen Vorbild kommen würde. 

Freitag, 8. November 2013

Jo Nesbo: Koma

"Sie lag hinter der Tür und schlief!"

Vor zehn Jahren wurde ein Mädchen brutal in einem Waldstück vergewaltigt und ermordet. Bis heute fehlt vom Mörder. Jetzt wird der damals ermittelnde, inzwischen aber pensionierte Polizist genau an der Stelle, wo die Leiche des Mädchens gefunden wurde, brutal niedergeschlagen und ermordet. Als weitere Morde folgen wird schnell klar – ein Polizistenmörder geht in Oslo um. Immer sind es alte, ungelöste Fälle, die vom Mörder nachgestellt werden Und auch bei den neuen Morden steht das Ermittler-Team um Gunnar Hagen vor vielen Fragen. Denn der Mann, der mit allen alten Fälle verwickelt zu sein scheint und als erster Anhaltspunkt auf der Suche dient, scheint tot zu sein… oder etwa nicht?

Montag, 4. November 2013

NEU! Lesetipp des Monats: Der englische Patient


Ihr sucht Inspiration, welche Bücher man wirklich lesen sollte? Ihr fragt euch, welche Werke zu den wichtigsten der Welt zählen?

Wir wollen mit unserem monatlichen Lesetipp Licht ins dunkle Bücherregal bringen :)

Unsere neue Rubrik soll euch Anreize geben, welche (vergessenen?) Klassiker und Bestseller mal wieder hervorgeholt werden dürfen. In unserer Auswahl sind wir recht frei, jedoch nicht willkürlich. Denn es gibt unsägliche Nachschlagewerke, wie 1001 Bücher, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist oder Harenberg. Das Buch der 1000 Bücher und viele mehr… Hier werden wir immer mal wieder reinschauen. Außerdem haben wir in der Zeit unseres Studiums ewig lange Leselisten mit wichtigen Werken erhalten. Vor diesem Hintergrund treffen wir jeweils unsere Auswahl. Hinzu kommt natürlich unsere persönliche Meinung, ob wir das Buch selbst auch lesen würden oder sogar schon gelesen haben.

Wir hoffen, euch mit unserem „Lesetipp des Monats“ inspirieren zu können und freuen uns, eure Meinung zu den Werken zu erfahren.

Freitag, 1. November 2013

Khaled Hosseini: "Traumsammler"

"Ihr wollt eine Geschichte hören! Gut, ich erzähle euch eine."

Endlich ist Khaleds neues Werk auch auf Deutsch erschienen. Habe ja schon mehrmals mit der englischen Ausgabe geliebäugelt, weil ich es nicht abwarten konnte. Mir war klar, dass ich den Traumsammler ganz schnell haben und lesen musste. Die lange Vorfreude wurde, zum Glück, auch nicht enttäuscht.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Gewinner Geburtstagsverlosung

Hallo ihr Lieben,

vor zwei Wochen haben wir unseren ersten Blog-Geburtstag gehabt! Und zur Feier des Tages gab es gleich zwei Bücher zu gewinnen: Die Unvollendete und Die drei Leben von Tomomi Ishikawa. Alles was ihr dazu machen musstet, war bis zum 28. Oktober einen Kommentar zu hinterlassen oder uns eine Mail zu schicken.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Ian McEwan: Am Strand

"Sie waren jung, gebildet und in ihrer Hochzeitsnacht beide noch unerfahren, auch lebten sie in einer Zeit, in der Gespräche über sexuelle Probleme schlicht unmöglich waren."

England, 1962. Eigentlich sollte es der schönste Tag in ihrem Leben werden. Doch in ihrer Hochzeitsnacht bekommen Edward und Florence dann doch irgendwie kalte Füße. Florence gruselt sich allein schon vor der Vorstellung mit Edward Sex zu haben und erträgt seine Küsse schon nur mit großem Zusammenreizen und noch größerem Ekel. Und Edward sehnt sich so sehr nach Florence Nähe, dass er voller Angst ist etwas falsch zu machen, zu schnelle Schritte zu machen oder sie zu überfordern. Dabei schien ihre Liebe eigentlich alle Grenzen zu überwinden...

Samstag, 19. Oktober 2013

Ian McEwan: Abbitte

"Das Theaterstück - für das Briony Plakate, Programmzettel und Eintrittskarten entworfen sowie einen umgekippten Wandschirm in eine Abendkasse verwandelt und eine Sammelbüchse mit einer roten Kreppmanschette ausgeschlagen hatte - war von ihr in einem zweitägigen Schaffensrausch geschrieben worden, über dem sie sogar ein Frühstück und auch noch das Mittagessen vergaß."

1935. Ein heißer Sommertag auf dem englischen Landsitz der Familie Tallis. Das phantasievolle Nesthäkchen Briony bereitet alles für ihren großen Auftritt vor. Für die Rückkehr ihres Bruders hat sie ein Theaterstück geschrieben, das sie mit ihren - ebenfalls grade angereisten - Cousins und ihrer Cousine aufführen will. In ihrem Meisterwerk "Die Heimsuchung Arabellas" verarbeitet Briony ihr kindlich-unschuldig-romantisch-naives Weltbild von der "Damsel in Distress", die von einem schönen Ritter gerettet wird. Doch irgendwie geraten die Ereignisse in dem Haus der Tallis' an diesem Tag völlig aus den Fugen.